Neuer Job in Corona-Zeiten? Sinnvoll oder sinnlos?

600 Tausend Arbeitslose. 900 Tausend Menschen in Kurzarbeit. Stand Ende April 2020. Wirtschaft heruntergefahren. Tausende EPUs zerstört. Stillstand auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Ausbildungen fraglich. Staatsschulden in ungeahntem Ausmaß.

Und DU bist auf der Suche nach einem neuen Job.

Sinnvoll oder Sinnlos?

Was ist derzeit los …

Wer derzeit in einem Job ist, sollte sich gut überlegen, ob er kündigt. Wer in Kurzarbeit ist, sollte damit rechnen, nach Ablauf der 3 Monate den Laufpass zu erhalten. Wer schon arbeitslos ist, sollte den Mut nicht verlieren. Es geht immer irgendwie weiter. Irgendeine Lösung wird sich finden. Wenn du über 50 und arbeitslos bist, überlege, ob und womit du dich selbstständig machen könntest. Es wäre jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, abseits von deinen vielen einschlägigen erstklassigen Ausbildungen und Erfahrungen, vielleicht etwas anzustreben, das einfach nur dein Hobby ist. Auch damit lässt sich Geld verdienen. Und nicht mal schlecht.

Derzeit sieht es am Arbeitsmarkt so aus, dass die meisten Rekruting Projekte on hold sind. Firmen erteilen manchmal noch Aufträge an Headhunter, aber Kandidatenpräsentationen finden nicht statt. Headhunter suchen Kandidaten, haben mit den Besten Video Gespräche, kommen aber nicht dazu, sie dem Unternehmen zu präsentieren. Besetzungen sind verschoben. Bis wann, man weiß es nicht.

Bitte Warten, in jeder Hinsicht.

Was wird passieren …

Erst einmal gar nichts. Unternehmen wissen selbst noch nicht, wie es weitergehen wird. Ob überhaupt. Ob es ein Überleben gibt. Wenn ja, in welcher Form. Daher werden jetzt auch kaum Stellen besetzt.
Ausgenommen Pharmabetriebe und IT-Betriebe, die nicht im Umfeld von Auto und Flugverkehr tätig sind. Die erleben gerade die Blüte ihres Daseins und schöpfen mit dem goldenen Löffel.

Auf der andern Seite ist das gerade DIE Gelegenheit, um ungeliebte, zu teuere, zu alte, lästige, aufmüpfige oder unfähige Mitarbeiter elegant los zum werden, ohne sich einer Diskussion stellen zu müssen. Das werden die Unternehmen nutzen. Das ist DEINE Chance. Natürlich wirst du bescheiden sein müssen, denn Corona wird die Gehälter drücken.

Und es werden weniger Neu-Einstellungen statt finden. Die Unternehmen müssen sparen, erschlanken, auch Führungskräfte werden über die Klinge springen müssen, aber die werden nicht nachbesetzt werden. Zumindest nicht in den nächsten Jahren. Aber irgendwelche Mitarbeiter wird es geben müssen. Nur nicht aus dem Maturajahrgang 2020, die werden mangels ernstzunehmender Matura arbeitslos bleiben.

Wie es weiter geht …

Kein Stein bleibt auf dem anderen. Aber irgendwann werden sich die Unternehmen langsam erholen. Und neue Geschäftsfelder erschließen. Und neue Arbeitsmethoden. Arbeit 4.0. Und dafür neue Mitarbeiter brauchen, mit neuen Skills. Corona, die Zweite, die Dritte, wird andauernd über uns schweben, wie das berühmte Damoklesschwert. Oder irgendeine andere Pandemie. Es wird neue Arbeitsformen geben. Zeitflexibilität. Gehaltsflexibilität. Home Office. Arbeit von zu Hause. Das Bürogebäude ist zu teuer in der Erhaltung und als Machtzentrum hat es ausgedient. Keine Anstellungsverträge, nur mehr Werkverträge. Die neuen Mitarbeiter werden außer Fachwissen, gepaart mit IT-Skills, auch noch Spezialskills benötigen. Krisensicherheit. Gute Nerven. Organisationstalent. Selbstmotivation. Visionen. Krisenmanagement. Über-den-Tellerrand-Schauen. Durchhaltevermögen. Klaren Verstand. Lösungsorientiertheit. Schnelle Reaktionszeiten. Effizienz. Eigenverantwortliches Arbeiten. Proaktivität. Selbstständigkeit. Und Flexibilität.

Soziale Skills werden allerdings aussterben …

Und jetzt? …

Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen …. JA! Es macht Sinn, sich gerade jetzt zu bewerben. Fokussiere auf die Situation, und deine persönlichen Stärken, die sich unter diese besondere Situation subsumieren lassen, zeig dich als proaktiver Veränderungsmanager oder als visionärer Potenzialausschöpfer oder als lösungseffizienter Krisenoptimierer! Bring dich schon jetzt in Position, bleib hartnäckig, lass dich nicht unterkriegen. Du wirst unter den Ersten sein, die erfolgreich sind!

Alles Gute für Dich und viel Erfolg!
SLG Deine Guðrún

Ist das Bewerbungsfoto noch zeitgemäß?

Wenn du ein Video schickst, natürlich nicht. Aber ansonsten ist das Foto schon wesentlich. Zumindest in Österreich.

Oft höre ich, „ja, aber“, im Sinne der Vermeidung von Diskriminierung, „ist es wichtig, kein Foto zu schicken, damit der Rekruter nicht erkennen kann, wer sich bewirbt?“ Wie alt, welche Hautfarbe, männlich oder weiblich, stattlich, dürr, blond, rothaarig, hübsch, oder auch nicht, …. was auch immer Menschen für Gründe haben können, andere Menschen von vornherein auszuschließen.

Ehrlich: nein. Ich habe die Erfahrung gemacht, Bewerbungen ohne Foto kommen gleich auf den „nein“-Stoß.

Warum? Vermutlich weil die Optik einen ersten Eindruck vermittelt. Das Gesicht ist und bleibt die Visitenkarte des Kandidaten. Sie sagt etwas aus über den Lebensstil, die Gewohnheiten, die möglichen Charaktereigenschaften und ermöglicht eine erste Einschätzung ob er/sie in das Team passen könnte.

Aber das Foto vermittelt auch einen anderen Eindruck: Es zeigt, wie sich der Kandidat präsentiert. Hast du einen Urlaubsschnappschuß mittels Selfie übersandt, wo du grinsend mit einem Glas Bier in der Hand am Strand rumkugelst, am Foto abgeschnitten von deinen Freunden?

Du lächelst und denkst dir, das kann nicht sein? 😉 Hab ich alles schon gesehen. Ich habe Urlaubsstrandfotos gesehen, halbe Hochzeitsfotos, Badehosenfotos, Partyfotos, Urlaubsfotos mit Sehenswürdigkeiten, Fotos mit extrem tiefen Dekolltees. Selfies im Badezimmer daheim, Selfies auf der Toilette, Selfies beim Essen. Gruppenfotos. Alles ein No-Go.

Mach dir die Mühe und geh zu einem professionellen Fotografen. Es gibt durchaus welche, die Studenten-Tarife oder Ermäßigungen anbieten, dann kommst du mit 40 bis 60 € durch. Der sagt dir, wie deine Haltung sein muss, damit du besonders seriös/ kreativ/ wissbegierig/ innovativ … was auch immer du an dir heraus streichen möchtest, rüber kommst. Das kann im Zweifelsfall den Extra-Punkt für dich bedeuten, wenn es darum geht, die erste Hürde der schriftlichen Bewerbung siegreich zu bewältigen.

Geh vorher zum Friseur. Wenn du schon Fotos hast, sollten die nicht älter als 6 Monate sein. Außer Du hast inzwischen deine Haarfarbe komplett geändert, dann brauchst du nach jeder Haarfarbenänderung neue Fotos. Eine andere Haarfarbe verändert den Typ so sehr, dass man Dich wahrscheinlich nicht wieder erkennt. Selbiges gilt, wenn du gerade 20 Kilo zu- oder abgenommen hast. Auch das ist Typ verändernd.

Für den Foto Termin zieh etwas an, dass du im Job auch anhaben würdest, nur einen Tick besser. Also etwas, was du zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch tragen würdest. Wichtig ist, dass du dich nicht verkleidest, sondern etwas anhast, in dem du dich wohlfühlst, weil das kann man am Foto sehen, und das natürlich zu deinem angestrebten Job passt. Also hast du dich als Treasurymitarbeiterin in einer konservativen Bank beworben, wirst du etwas anderes tragen, als wenn du dich als Programmierer in einer modernen Software Firma beworben hast.

Dress for the job you want not for the job you have.

Zu den Farben deiner Kleidung für das Foto (und das persönliche Gespräch) gilt: Rot ist tabu. Rot steht für Aggression und Sexualität, beides hat im Job nichts verloren. Sonst ist fast alles erlaubt. Wenn du nicht weißt, was man da so anhat, vielleicht kannst du dir ein vergleichbares Unternehmen von innen anschauen, oder deine Freunde fragen, was sie so in ihren Jobs tragen (müssen).

Dein Make-Up sollte dezent sein, aber vorhanden (für Mädels). Ungeschminkt wirkt mitunter schlampig, so als ob du es nicht notwendig hättest, dich optimal zu präsentieren für einen Job. Zu stark geschminkt vermittelt vielleicht den Eindruck von Unseriösität. Für Männer gilt: Wer nicht Bartträger ist sollte frisch rasiert sein.

Deine Frisur muss nicht ballfähig sein sondern alltagstauglich. Farbexperimente sind bestimmt in einer Marketingagentur kein Problem, in einer konservativen Bank mitunter schon.

Selbiges kann unter Umständen auch für Tattoos gelten. Tattoos sind ziemlich salonfähig geworden in den letzten Jahren, allerdings nicht bei jedem Chef. Daher gilt immer noch: in einer konservativen Bank hast du hoffentlich Tattoos, die sich unter Kleidung verbergen lassen, in einer modernen Softwarefirma ist es egal.

Piercings im Gesicht können auch problematisch sein und rufen bei manchen Chefs bestenfalls Mitleid hervor. Das ist natürlich immer eine Gradwanderung zwischen der Anpassungserfordernis an einen Job und dem legitmen Recht und Wunsch auf Selbstverwirklichung. Die Abwägung bleibt bei dir.

Vermutlich bekommst du 2 bis 4 elektronische Fotos mit. Zur Zeit sehr in sind schwarz-weiß Fotos (kannst du mit jeder herkömmlichen Standard Software auf deinem Rechner selber umwandeln) und Gesichter in Großaufnahmen. Aber das ist selbstverständlich Geschmacksache.

Das Foto hat optimalerweise ein Format von ca 5×8 cm und ist maximal ein Portraitfoto. Also entweder nur Gesicht, oder bis zur Brust, auf keinen Fall ein Ganzkörperfoto. Optimalerweise bettest du es in deinen virtuellen Lebenslauf ein, und zwar am Anfang, ob rechts, links oder mittig ist Geschmacksache und auf das Gesamterscheinungsbild deines Lebenslaufes abgestimmt.

Und zuletzt: Das Foto vermittelt einen ersten Eindruck von dir. Ob du blond bist oder dunkelhaarig, hübsch oder nicht, dünn oder stattlich, jung oder weniger jung, hell- oder dunkelhäutig, es ist dem Rekruter im Allgemeinen egal. Aber er/sie sieht, und das ist für alle gleich, ob dir das Gespräch wichtig ist, ob du interessiert bist an dem Job, ob du dir Mühe gemacht hast mit deiner Bewerbung. Ob du zum Job passen könntest, zum Team, zum Unternehmen. Ob du dich in einem gesellschaftsadäquaten Rahmen bewegst. Ob du sympathisch bist. Ob du Lächeln kannst. Ob du vertrauenserweckend aussiehst. Oder kreativ. Oder seriös. Und natürlich vermittelst du auch eine ganze Menge Botschaften, die direkt ins Unterbewusstsein gehen …

Viel Erfolg! SLG Eure Guðrún

Auf welche Fragen Sie sich im Vorstellungsgespräch vorbereiten sollten …

Manchmal kommt man an Rekruter, die Fragen stellen, über die man erst mal nachdenken muss. Auch als routinierter Profi. Hier ein Auszug:

1. Small Talk zu Beginn

  • Haben Sie gut hierher gefunden?
  • Kennen Sie schon jemanden aus unserem Unternehmen?
  • Konnten Sie genügend Informationen zu unserem Unternehmen finden?

2. Berufliche Entwicklung

a. Werdegang

  • Bitte schildern Sie kurz Ihren bisherigen Werdegang. / Erzählen Sie uns doch einfach erstmal etwas über sich.
  • Warum haben Sie sich für diesen Beruf / diese Ausbildung entschieden?
  • Was haben Sie während der einzelnen beruflichen Stationen gelernt, von dem Sie noch heute profitieren?
  • Sind Sie irgendwann einmal gescheitert und daran gewachsen? Was ist passiert?
  • Was waren in Ihrem aktuellen / letzten Job Ihre Aufgaben oder Aufgabenschwerpunkte?
  • Wer oder was hatte den größten Einfluss auf Ihre berufliche Entwicklung? Haben Sie Vorbilder im Beruf?
  • Welche Verantwortlichkeiten und Kompetenzen waren mit Ihren Aufgaben verbunden?
  • Würden Sie im Rückblick irgendetwas anders machen?
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten wünschen Sie sich? Haben Sie konkrete berufliche Ziele, die Sie mit uns erreichen wollen?

b. Aktuelle/ letzte Position

  • Worauf freuen Sie sich bei Ihrem anstehenden Jobwechsel am meisten?
  • Welchen Teil Ihrer Tätigkeit beim jetzigen Arbeitgeber würden Sie vermissen?
  • An wen haben Sie zuletzt berichtet?
  • Können Sie uns etwas über Ihr bisher erfolgreichstes Projekt erzählen?
  • Wieviele Direct Reports hatten Sie?
  • Über welches Budget haben Sie verfügt?

3. Fachliche Kompetenzen

  • Wodurch zeichnet sich  Ihr Arbeitsstil aus? Wo liegt hier Ihre Stärke, wo sehen Sie Entwicklungspotenzial?
  • Welche Veränderungen in Ihrem Arbeitsumfeld haben Sie in letzter Zeit initiiert und warum? Wozu haben diese Veränderungen geführt?
  • Welche Aufgaben, die derzeit zu Ihrem Tätigkeitsbereich gehören, motivieren Sie am wenigsten?
  • Welche beruflichen Herausforderungen reizen Sie ganz besonders?
  • Welche KPIs sind für Ihren Bereich wichtig?

a. Problemlösungskompetenz

  • Erzählen Sie uns von Ihrer größten beruflichen Herausforderung
    und wie Sie sie gemeistert haben.
  • Wie gehen Sie mit herausfordernden Aufgabenstellungen um?
  • Wonach entscheiden Sie, ob Sie Probleme eigenständig lösen oder ob Sie weitere Personen in den Prozess einbinden?

b. Informationsverhalten

  • Was sind die Critical Success Factors Ihres Projekts gewesen. Bitte schildern Sie ein Beispiel.
  • Wie erreichen Sie, dass Ihre Kollegen /Mitarbeitenden /Mitstudierenden stets umfassend informiert sind?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Sie die für Ihre Arbeit wichtigen Informationen immer rechtzeitig erhalten?
  • In welchen Situationen empfiehlt es sich Ihrer Meinung nach, bestimmte Informationen besser für sich zu behalten?
  • Mit welchen Problemen hatten Sie im Rahmen von Projektaufgaben zu tun und wie haben Sie diese lösen können?
  • Welches sind für Sie die entscheidenden Aspekte, die den Erfolg eines Projekts bestimmen?

c. Berufsspezifisches

  • Erzählen Sie uns von Ihrem größten beruflichen Erfolg.
  • Was würden Ihre Kunden / Ihre Kollegen/ Ihr Chef über Sie sagen, wenn ich einen von ihnen jetzt anrufen würde?
  • Wie ermitteln Sie die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden?

4. Soziale Kompetenzen

a. Teamverhalten

  • Was sind Ihrer Ansicht nach die Vor- und Nachteile einer Matrixorgansiation?
  • Welche Aufgaben bearbeiten Sie am liebsten im Team, welche lieber allein?
  • Welche positiven und welche negativen Erfahrungen haben Sie mit Teamarbeit gemacht?
  • Wie gehen Sie damit um, wenn es in Ihrem Team deutliche Meinungsverschiedenheiten gibt?
  • Wie verhalten Sie sich, wenn Sie mitbekommen, dass es in Ihrem Team verdeckte Konflikte oder Spannungen gibt?

b. Konfliktfähigkeit

  • Gab es schon einmal ernsthafte Konflikte innerhalb Ihres Teams? Was waren die Gründe dafür und wie haben Sie die Situation gemeistert?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie merken, dass einer Ihrer Kollegen oder Mitarbeiter sich nicht wohl fühlt? Hatten Sie schon mal einen solchen Fall?

c. Führungsfähigkeit

  • Wie würden Sie Ihren Führungsstil bezeichnen?
  • Was ist Ihnen als Führungskraft wichtig? Was würden Ihre Mitarbeiter über Sie sagen?
  • Welches Rollenverständnis haben Sie von sich als Führungskraft? Wie definieren Sie sich im Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern?
  • Wie stellen Sie sich den idealen Vorgesetzten vor?
  • In welchen Führungssituationen ist in Ihrer täglichen Arbeit Überzeugungskraft besonders wichtig?
  • Wie gehen Sie mit einem Mitarbeiter um, der absolut nicht bereit ist, mit Ihnen zusammen zu arbeiten?
  • Wie informieren Sie sich über den Leistungsstand und die Arbeitsbelastung Ihrer Mitarbeiter?
  • Nach welchen Kriterien geben Sie Verantwortlichkeiten an Ihre Mitarbeiter weiter? Wo sehen Sie beim Delegieren von Aufgaben Schwierigkeiten, wo Vorteile?
  • Ist Ihr Vertrauen in Ihre Mitarbeiter schon einmal enttäuscht worden? Was hat sich dadurch geändert?
  • Wenn Sie Ihren Mitarbeitern Arbeitsaufträge erteilen – was genau geben Sie ihnen vor, was zu tun ist? Können Sie dafür ein Beispiel nennen?
  • Welche Aspekte beachten Sie bei der Beurteilung Ihrer Mitarbeiter?
  • Wie steuern Sie Mitarbeiter, die offensichtlich andere Ziele verfolgen als die, die Sie wünschen?
  • Wieviel Kontrolle, wieviel Freiheit brauchen Ihre Mitarbeiter?

d. Motivationsfähigkeit

  • Wie wichtig ist Entgelt als Motivationsfaktor?
  • Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter? Wie motivieren Sie einen Mitarbeiter, der völlig unmotiviert ist?
  • Was ist Ihrer Meinung nach der wirkungsvollste Motivator im beruflichen Kontext?

5. Persönliche Kompetenzen

a. Leistungsbereitschaft

  • Wodurch motivieren Sie sich selbst in Ihrer Arbeit (beim Lernen)? In welchen Situationen fällt es Ihnen besonders schwer?
  • Welche sind Ihre persönlichen Zielvorstellungen für das nächste Jahr? Was tun Sie, um sie zu erreichen?
  • Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?

b. Durchsetzungsvermögen

  • In welchen Situationen ist gute Überzeugungskraft für Sie wichtig?
  • Wie überzeugen Sie Ihren Gesprächspartner von Ihrem Standpunkt?
  • Wie setzen Sie sich in schwierigen Situationen durch?

c. Lernverhalten

  • Was halten Sie vom Konzept des lebenslangen Lernens?
  • Wie bilden Sie sich persönlich weiter?
  • Welche Fortbildungsmaßnahmen haben Sie in der letzten Zeit besucht und zu welchen Veränderungen an Ihrem Arbeitsplatz haben diese geführt?
  • Welche Fortbildungsmaßnahmen würden Sie sich in Zukunft noch wünschen?

6. Persönliche Fragen

  • Wenn Sie sich jemandem beschreiben müssten, der Sie nicht kennt, wie würden Sie das tun?
  • Für welche Verhaltensweisen oder Bereiche erhalten Sie negative Rückmeldung? Wie gehen Sie damit um?
  • Worauf sind Sie in Ihrem Leben besonders stolz?
  • Welche Werte und Leitbilder prägen Sie? Mit welchen identifizieren Sie sich gar nicht?
  • Was würden Sie heute Ihrem 12-jährigen Ich raten?

7. Wechselmotivation

  • Warum wollen Sie sich verändern?
  • Warum wollen Sie gerade zu uns?
  • Was interessiert Sie gerade an dieser ausgeschriebenen Position in unserem Unternehmen?

8. Kenntnisstand über das Unternehmen

  • Was gefällt Ihnen besonders gut an unserem Unternehmen, wo sehen Sie Verbesserungspotenzial? [Vorsicht: Falle!]
  • Wie gefallen Ihnen unsere Produkte / Dienstleistungsangebote? Haben Sie Verbesserungsvorschläge? [Vorsicht: Falle!]
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Markt, in dem wir uns bewegen?
  • Was genau erwarten Sie von Ihrer neuen Aufgabe hier im Unternehmen?
  • Welche Aufgaben interessieren Sie bei der zu besetzenden Position am meisten?
  • Welche Erwartungen haben Sie an das Unternehmen / Vorgesetzte / Kollegen / Mitarbeiter?
  • Wie würden Sie an Ihre neue Aufgabe in der ausgeschriebenen Position herangehen?

9. Freizeit

  • Was halten Sie von Work-Life-Balance? [Vorsicht: Falle!]
  • Wie gelingt es Ihnen, berufliche Anforderungen, Familie und Freizeit zu vereinbaren?

10. Zum Schluß

  • Sind noch Fragen offen geblieben?
  • Wie geht es Ihnen jetzt nach dem Gespräch?

SLG Eure Guðrún